Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn

Welcome! This page shows several images from former days when the EBOE was more than the line A3 of the AKN. Click here for more information.

Um den Personenverkehr effizienter gestalten zu können, entschied sich die EBOE zu Beginn der 1930er Jahre dazu Dieseltriebwagen anzuschaffen. Nach Anschaffung der ersten drei Gotha Triebwagen konnten statt sieben Zugpaaren im Jahre 1930 jetzt 22 Zugpaare gefahren werden. 1951 und 1953 wurden zwei vierachsige Triebwagen zur Verstärkung der Gotha Triebwagen beschafft. Eine Besonderheit für die EBOE stellt der MAN Triebwagen VT26 bzw. VT 3.06 dar. Dieses Fahrzeug kam 1958 zur EBOE und war hier der einizige zweiachsige MAN Triebwagen.

Anmerkungen sind willkommen unter webmaster@ebo-eisenbahn.de.

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Gotha Triebwagen

Die EBOE begann im Jahre 1933 mit der Beschaffung von Dieseltriebwagen. Die zweiachsigen Triebwagen wurden von der Waggonfabrik Gotha gefertigt. Sie erhielten die Bezeichnungen T1 und T2. 1934 kam der dritte Triebwagen aus dem Hause Gotha als T3 hinzu. Die drei Triebwagen sehen auf den ersten Blick recht ähnlich aus, sind aber bei genauerer Betrachtung doch durch einige Eigenheiten zu unterscheiden.

T1 T1 Dieser Triebwagen wurde 1933 von der Waggonfabrik Gotha geliefert. Er wurde bei der EBOE als T1 in Dienst gestellt. Er war einer von insgesamt drei zweiachsigen Diesel Triebwagen aus dem Hause Gotha. Im Zuge der Umnummerierung erhielt das Fahrzeug die Nummer VT21. Dieses Fahrzeug verblieb bis zu seiner Verschrottung im Jahre 1961 bei der EBOE. Der T1 wurde von einem 65 PS starken Dieselmotor angetrieben. Er besaß einen kurzen Wagenkasten mit senkrechter Front ohne Führerstandseitenfenster. Die Farbgebung war Zeit seiner Existenz "Fensterband cremé-weiss/blau".

 

T2 T2 Dieser Triebwagen wurde 1934 von der Waggonfabrik Gotha geliefert. Er erhielt dort die Fabriknummer 1626. Er wurde bei der EBOE als T2 in Dienst gestellt. Er war einer von insgesamt drei zweiachsigen Diesel Triebwagen aus dem Hause Gotha. Im Zuge der Umnummerierung erhielt das Fahrzeug die Nummer VT22. Dieses Fahrzeug verblieb bis zu seiner Verschrottung im Jahre 1961 bei der EBOE. Der T2 wurde von einem 65 PS starken Dieselmotor angetrieben. Er besaß einen langen Wagenkasten mit senkrechter Front und Führerstandseitenfenster. Anfang der 1950er Jahre wurde die Front umgebaut. Der Überlieferung nach soll dies nach einem Unfall geschehen sein. Seit dem Umbau sind die kleinen Seitenfenster neben den Türen nach hinten angeschrägt. Die Farbgebung war Zeit seiner Existenz "Fensterband cremé-weiss/blau".

T3 T3 Dieser Triebwagen wurde 1936 von der Waggonfabrik Gotha geliefert. Er erhielt dort die Fabriknummer 2470. Er wurde bei der EBOE als T3 in Dienst gestellt. Er war einer von insgesamt drei zweiachsigen Diesel Triebwagen aus dem Hause Gotha. Im Zuge der Umnummerierung erhielt das Fahrzeug die Nummer VT23. Dieses Fahrzeug verblieb bis zum Jahre 1968 bei der EBOE. Der T3 wurde von einem 70 PS starken Dieselmotor angetrieben. Er besaß einen langen Wagenkasten mit einer schrägen Front. Der T3 hatte eine im Fensterbereich angeschrägte Front, vermutlich um Spiegelungen und Reflektionen zu verringern. Dieser VT ist auch als letzter der drei Gotha Triebwagen z-gestellt worden und noch in die Niederlande an die VSM verkauft worden. Die Farbgebung war zu Beginn "Fensterband cremé-weiss/blau". Ab Anfang der 1960er Jahre trug auch der VT 3.03 die rote Lackierung.

 

Vierachsige Triebwagen

Zur Verstärkung der vorhandenen Gotha Triebwagen beschafte die EBOE 1951 den ersten von zwei vierachsigen Triebwagen. Der T4 aus dem Hause Créde war ein Einzelstück. Das Fahrzeug wurde 1968 bei der EBOE ausgemustert. Im Jahre 1953 erwarb die EBOE einen vierachsigen MAN Triebwagen, der als T5 in Dienst gestellt wurde. Er wurde 1967 ausgemustert und verschrottet.

T4 T4 Der Triebwagen T4 wurde 1951 bei der Waggonfabrik Crede für die EBOE gebaut. Im Laufe der Zeit erhielt der Triebwagen die Bezeichnungen VT24 und später VT 3.04. In der EBOE eigenen Werkstatt in Wakendprf-Götzberg wurde ein spezieller Beiwagen für den T4 gefertigt. Dieser erhielt die Bezeichnung T4a. Der Créde Triebwagen T4 blieb bis zu seiner Ausmusterung im Jahre 1968bei der EBOE. Er kam dann zu den "Freunden der Eisenbahn e.V." in Hamburg. Nach dem Feuer im Bw Willhelmsburg 1994 kam er irgendwann zu den "Freunden der Eisenbahn Elmshorn e.V.", die ihn als Museumsfahrzeug erhalten wollten. Dies konnte jedoch nicht realisiert werden und er wurde auf dem ehemaligen Züchner Anschlußgleis in Barmstedt im Jahr 2006 verschrottet.

T5 T5 Der MAN Triebwagen T5 wurde 1935 (?) in Nürnberg gebaut und kam 1937 (?) zur EBOE. Im Jahre 1967 wurde der T5 ausgemustert und zerlegt.

 

 

Zweiachsiger MAN Triebwagen

Während die Alsternordbahn ausschließlich auf zweiachsige MAN Dieseltriebwagen setzte, gab es bei der EBOE nur ein einziges dieser Fahrzeuge. Der VT26 bzw. VT 3.06 war von 1958 bis 1967 bei der EBOE im Einsatz.

VT 3.06 VT 3.06 Der MAN Triebwagen VT26 bzw. VT 3.06 kam 1958 zur EBOE. Er erhielt bei MAN in Nürnberg die Fabriknummer 143553. Nachdem die EBOE in den 1960er Jahren die Gotha Dieseltriebwagen durch Uerdinger Schienenbusse ersetzt hatte, wurde der MAN Triebwagen VT 3.06 im Jahre 1967 zwecks Typenbereinigung an die Alsternordbahn (ANB) abgegeben. Hier erhielt das Fahrzeug die Nummer VT 4.44 und wurde dort 1977 ausgemustert und verkauft.

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